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| FK Hansa Wittstock 1919 e.V. |
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Nachholespiel, Samstag, 20.12.2008
| FK Hansa Wittstock 1919 : FSV Wachow/Tremmen 4:0 |
| Tore: 1:0 Peter Techen, 2:0 Stefan Wolter, 3:0 Stefan Wolter, 4:0 Christopher Haak |
| Hansa Wittstock bezwingt Wachow/Tremmen 4:0 und ist nun Spitzenreiter |
Wittstock Die Wittstocker Landesklassenfußballer legten im Nachholspiel gegen Wachow/Tremmen los wie die Feuerwehr. Schon nach 20 Sekunden tauchte Mathis Thon allein vor dem Gästekeeper auf, scheiterte aber. Doch nach zwölf Minuten führte Hansa schon 3:0 und siegte am Ende souverän mit 4:0. Damit übernahmen die Hanseaten die Tabellenführung. Sie sind punktgleich mit den Kyritzern, haben aber die bessere Tordifferenz. „Es ist schön als Tabellenführer zu überwintern, doch es ist ja noch alles eng beieinander. Wir bleiben bei unserer Zielstellung, wir wollen unter den ersten fünf Teams landen“, stellte Hansa-Trainer Jörg Lutter klar. Er hatte sein Team gegen Wachow topp eingestellt. Hansa legte furios los. Es war 20 Minuten lang ein einziger Sturmlauf, gegen einen überfordert wirkenden Gegner. Nach der ersten Chance von Thon, nutzte Peter Techen einen Standard zum 1:0. „Ein schöner Kopfball“, lobte Lutter. Nur wenig später bekam Hansa einen Foulstrafstoß zugesprochen, den verschoss jedoch Thon. Dann zeigte einmal mehr Stefan Wolter seine Torgefährlichkeit. Erst erhöhte er auf 2:0 (5.), dann gelang ihm auch das 3:0 (12.). Beide Tore wurden dabei schön herausgespielt. Und weiter ging es nur in eine Richtung. Doch nun schluderten die Wittstocker etwas in der Chancenverwertung. „Wir haben da richtig stark gespielt, hätten zur Pause aber 5:0 oder sogar 6:0 führen müssen“, erklärte Lutter. Nach dem Wiederanpfiff nahm es Hansa etwas lockerer, nun kam Wachow besser ins Spiel. Doch die Wittstocker zeigten, das sich ihr Defensivverhalten in dieser Saison stark verbessert hat. Die Hanseaten ließen kaum etwas zu, stellten die Räume geschickt zu. Zweimal wurde es dann doch brenzlig, aber Keeper Kevin Apitz hielt die Null fest. Klasse seine Reaktion, als er einen Schuss aus Nahdistanz noch parierte. Nach vorn lief es nun bei Hansa nicht mehr so rund, trotzdem traf Christopher Haak (65.) aus einem Gewühl heraus zum 4:0. „Die Luft war etwas raus, wir haben das Ergebnis eigentlich nur noch verwaltet“, gestand Lutter. Doch sein Team habe die Partie jederzeit im Griff gehabt. Nach dem schwachen Saisonstart mit den zwei Niederlagen noch als Tabellenführer in die Winterpause zu gehen, ist schon super. Die Mannschaft hat sich toll entwickelt. Doch wir halten den Ball flach, werden jetzt nicht übermütig. Die Rückrunde wird noch sehr schwer werden.“, stellt Lutter klar. |
| Aus Sicht des Gegners |
FUSSBALL: Nach 12 Minuten alles entschieden Wachow/Tremmen unterliegt bei Hansa Wittstock mit 0:4 WITTSTOCK - Nach vier Siegen in Folge sind die Landesklasse-Kicker vom FSV 1950 Wachow/Tremmen wieder auf den Boden der Realitäten zurückgeholt worden. Beim neuen Spitzenreiter Hansa Wittstock kassierten die Havelländer am Sonnabend eine deutliche 0:4 (0:3)-Schlappe. Mit 25 Punkten und auf Platz sieben der Tabelle spielten die Wachower insgesamt aber eine recht gute Hinrunde. Die umgestellte Abwehr der Gäste – Marcel Kapitzke fehlte und Marco Kaczmarek spielte Manndecker – kam vor allem in der Anfangsphase mit den furios startenden Wittstockern nicht zurecht. FSV-Keeper Gino Daunke, der noch zu den besten Wachowern gehörte und eine heöhere Niederlage verhinderte, musste schon nach 30 Sekunden gegen den frei durchgelaufenen Mathis Thon klären. Obwohl Daunke in der 8. Minute auch noch einen von Thon getretenen Foulelfmeter hielt, stand es nach zwölf Minuten schon 3:0 für die Gastgeber. Und damit war die Partie praktisch auch schon zu Gunsten der Wittstocker entschieden. In der dritten Minute hatte der Wittstocker Peter Techen nach einem Eckball zum 1:0 eingeköpft. Nach zwei gut ausgespielten Kontern erhöhte Thon in der 5. und 12. Minute auf 3:0. Auch danach gaben die Gastgeber keine Ruhe, ein weiteres Tor gelang ihnen in der ersten Halbzeit aber nicht mehr. „Zur Pause hätten wir 5:0 oder sogar 6:0 führen müssen“, meinte Hansa-Trainer Jörg Lutter. Nach dem Seitenwechsel schalteten die Platzherren angesichts des deutlichen Vorsprungs etwas zurück. Trotzdem erhöhten sie nach einem Eckball auf 4:0, als Christopher Haak (65.) aus dem Gewühl heraus traf. Wachow/Tremmen bemühte sich weiter um eine Resultatsverbesserung. Zwei gute Chancen für sie gab es aber erst in den Schlussminuten zu verzeichnen. Zunächst vergab der am langen Pfosten stehende Sebastian Schranz, wenig später scoss Marco Kaczmarek den Ball am kurzen Pfosten vorbei. „Wir waren zu Beginn des Spiels einfach nicht bei der Sache und wurden von den Wittstockern förmlich überrollt“, hieß es nach dem Spiel aus dem Wachower Lager. Mit dem schnellen Spiel der Gastgeber sei man nicht klar gekommen und auch die Abseitsfalle habe an diesem Tag nicht funktioniert, sagten gleich mehrere FSV-Akteure. Insgesamt herrscht bei den Wachowern aber Zufriedenheit über das ordentliche Abschneiden in der ersten Halbserie. (ae/ks) |
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